Ausbildung

Wir bilden aus zum Holzverarbeitungsmechaniker/in

Was macht man in diesem Beruf?

Holzbearbeitungsmechaniker/innen stellen mithilfe von Maschinen und Anlagen, die sie bedienen und auch instand halten, Schnittholz, Hobelware, Bretter, Furnier­ und Spanplatten sowie andere Holzwerkstoffe her. Sie planen und koordinieren die nötigen Arbeitsschritte, wählen die erforderlichen Werkstoffe aus und steuern, überwachen und optimieren die Fertigungsprozesse. Abschließend prüfen sie, ob das Holz fehlerfrei bearbeitet und die betrieblichen sowie gesetzlichen Qualitätsstandards eingehalten wurden. Darüber hinaus bereiten sie die fertigen Produkte für die Lagerung oder den Versand vor.

 

Wo arbeitet man?

Holzbearbeitungsmechaniker/innen arbeiten hauptsächlich in Betrieben der Sägeindustrie (Nadel­ oder Laubholzsägewerke) in der Hobel­, Holzleimbau­ und HolzwerkstoffindustrieSie arbeiten in klimatisierten Werkhallen, überdachten Arbeits­ und Lagerräumen oder im Freien, z.B. auf dem Rundholz­ oder Schnittholzplatz.

 

Worauf kommt es an?

Bedienung und Einstellung von Holzbearbeitungsmaschinen- und Anlagen. Sorgfalt ist bei Messungen sowie Qualitätskontrollen von besonderer Bedeutung. Interesse an Mathematik sollte vorhanden sein, um z.B. Materialkosten und ­bedarf berechnen zu können. Zur Anfertigung von Skizzen und Plänen sind gute Kenntnisse in Werken und Technik wichtig, v.a. beim Technischen Zeichnen.

 

Was verdient man in der Ausbildung?

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

1. Ausbildungsjahr: € 560 bis € 661

2. Ausbildungsjahr: € 604 bis € 708

3. Ausbildungsjahr: € 657 bis € 771

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

 

Rechtlich ist keine bestimmte Schulausbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

2% ohne Hauptschulabschluss

58% Hauptschulabschluss

36% mittlerer Schulabschluss

4% Hochschulreife

 

Übersicht über die Lernfelder für den Beruf Holzbearbeitungsmechaniker/in:

Im 1. Lehrjahr:

Holz für die Produktion auswählen; einfache Holzprodukte herstellen; Holz natürlich trocknen; Werkzeuge schärfen

Im 2. Lehrjahr:

Hobelware herstellen; Holzschutzmaßnahmen durchführen; Leimholzerzeugnisse herstellen; Holzwerkstoffe herstellen; Holzprodukte vermessen und sortieren

Im 3. Lehrjahr:

Rohmaterialeinsatz optimieren; Werkzeuge instand setzen und bestücken; Holzerzeugnisse technisch trocknen; Spezielle Holzprodukte herstellen
 
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